| Hufmechanismus/Hufpumpe |
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| Geschrieben von: Thiemo Kellner, Stützpunkt Deutschland |
| Montag, den 27. Dezember 2010 um 18:46 Uhr |
Beschreibung des Hufmechanismus'Die beiden Hufwandseiten gehen hinten nicht in einander über, sondern verlaufen sich über die Trachten in die Eckstreben. So ist die Hufkapsel bei normaler Entwicklung kein starres Gebilde. Bei jedem Auftreten spreizt sich die Hufwand vor allem am Bodenende. Die Spreizung ist von Auge kaum zu sehen und im Trachtenbereich weiter als im Zehenbereich. Wird der Huf wieder angehoben, zieht sich die Wand wieder zusammen. Dieses Spreizen-und-wieder-Zusammenziehen wird Hufmechanismus genannt.
Wirkung des Hufmechanismus'Zwischen Hufwand und Hufbein (dem untersten Knochen) befindet sich die Huflederhaut, die in sich stark gefaltet und durchblutet ist und wie ein Schwamm wirkt. Bei der Spreizung wird der Schwamm auseinander gezogen und saugt sich voll mit Blut. Beim Abfußen wird das Blut wieder ausgepresst. Die Klappen in den Venen und, dass die Hufwandarterien beim Heben des Hufs abgeklemmt werden, sorgen dafür, dass das Blut nur in die richtige Richtung gepresst wird. Diese Hufpumpe ist eine äußerst wichtige Unterstützung für das Herz, dass beim Pferd an sich zu klein ist, um den ganzen Blutkreislauf alleine sicher zu stellen. Funktioniert diese Unterstützung des Herzens nicht ausreichend, entsteht eine Unterversorgung in den äußeren Bereichen der Beine insbesondere im Huf. Mangelnde Leistungsfähigkeit und sogar Gewebeschäden können die Folge sein.
Behinderungen des Hufmechanismus'Es gibt hauptsächlich drei Umstände, welche den Hufmechanismus behindern.
Quellen
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 11. April 2012 um 17:44 Uhr |





